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Holo-Geo-Natural

In unmittelbarer Nähe zum Kloster Chorin wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg, der Gesellschaft zur Erforschung und Entwicklung der Märkischen Eiszeitstraße e.V. und dem Biosphärenreservat Schorfheide Chorin am Weinberg in Chorin auf dem bereits bestehenden Waldlehrpfad durch den europäischen Regionalen Förderverein e.V., Elemente eines geologischen Lehrpfades integriert. Es sind methodisch neue Ansätze in der Vermittlung eiszeitlicher Zusammenhänge gefunden worden, die einer interessierten Öffentlichkeit nun zugänglich gemacht wurden. Die fachliche Begleitung bei der Erarbeitung leistete der Fachbeirat des Nationalen GeoParks Eiszeitland am Oderrand.

 

Die Findung des Arbeitstitels lag nahe. „Holo“ wurde hergeleitet von Holozän, der jüngsten geologischen Epoche, welche vor ca. 11.500 Jahren mit der Erwärmung des Klimas am Ende des Pleiztozän begann. „Geo“ stammt von den Begriffen Geopark, Geologie und „Natural“ weist auf die belebte Natur hin.

 

Neben den bereits vorhandenen Hinweistafeln, welche teilweise aktualisiert wurden, ist beispielsweise eine Baumorgel installiert worden, welche aus unterschiedlichen Holzarten gefertigt ist und an der man sein Wissen zu den Baumarten in unterhaltsamer Art und Weise testen kann. An einer anderen Stelle kann man erleben, wie unterschiedlich diese klingen.

 

Einführungstext

 

Station Baumorgel

 

Station Aus dem Leben eines Steins 1

  Im Themenbereich „Geo“ konnte das „Leben“ eines Steines dargestellt werden. Wie entsteht ein Stein, welchen Weg fand er zu uns und lebt ein Stein ewig? Auf diese und mehr Fragen sind die Antworten im Verlauf der Wegstrecke zu finden.  

Station Aus dem Leben eines Steins 2

 

Die eiszeitlich geformte Landschaft kann an der schönen Aussicht genossen werden. Auf Aquarellzeichnungen des Joachimsthaler Künstlers Holger Bartel ist es möglich, eine Zeitreise zur letzten Eiszeit zu unternehmen. Auf beweglichen Tafeln, kann sich der Betrachter die unterschiedlichen Zustände des Gletschers, des Abflusses des Wassers und die anschließend beginnende Bewaldung, in realer Darstellung vor Augen führen. Der Besucher des Klosters Chorin, welcher noch ein wenig Zeit mitgebracht hat, ist gut beraten, wenn er die andere Seite der Straße aufsucht und in eine außergewöhnliche Wissenswelt zu Wald und Geologie eintaucht.

 

Wegekarte Holo-Geo-Natural

Pavillion an der Aussicht

 

 

Für das Fachpublikum finden Sie hier umfangreiche Informationen zu den drei Bodenprofilen des Lehrpfades.

 

 

Stimmen der Eiszeit
 

 

Die Umsetzung dieses Projekt wurde ermöglicht aus Lottomitteln des MLUV im Rahmen der Aktion „Nachhaltige Entwicklung- Lokale Agenda 21 im Land Brandenburg“.

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